Ab in den Wald!
[Bilder vom 03.05.07]

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So, heute ging es bereits los und wir haben einen ersten Rekognoszierungstrip in den Dschungel gemacht! Deshalb nun mal etwas weniger Gelaber und mehr Bilder:


Hier das Institut am Rande von Kourou. Dies ist das Bibliotheks-       
gebäude im typisch kreolischen Stil.                                                 


Und schon sind wir mitten im Wald. Stille herrscht  
und es ist weit und breit nichts menschliches zu      
sehen oder hören. Herrlich!!!                                 


Links Stephan Hättenschwiler und Andreas Bruder an den Gestaden eines Typischen Guyanesischen Baches. Sieht nicht mehr ganz            
nach Ferien aus, was?
Rechts eines meiner ständigen Lieblingsmotive: der Blick nach oben durchs Geäst…                                               


Der Bach in Nahaufnahme – ausnahmsweise sogar eine knapp brauchbare Stelle für unsere Experimente. Das meiste ist aber zu sandig     
als uns lieb ist.                                                                                                                                                                                   

 
Wald, Wald, Wald, soweit das Auge reicht! Sehr      
friedlich hier – mal abgesehen davon dass man        
jederzeit auf eine Viper stehen könnte…                 


Tropfnass, nicht ganz sauber, aber den Wald richtig geniessend: ein Import-Biolog! Die Hosen rechts waren bis vor zwei Stunden             
brandneu und sauber. Der dicke Stoff der Deutschen Bundeswehr hat sich im dichten Wald bestens bewährt, wie auch meine guten alten  
Kampfstiefel.                                                                                                                                                                                      


Blätterwerk. Diese Art kommt auch in helvetischen
Blumenläden vor, dann aber viiiiel kleiner und mit  
weniger Dornen...                                                


Links es 'Öschli! Dieser gut getarnte Winzling blieb auch auf der Laubstreu nicht unentdeckt! Überall krabbelt’s und lebt’s! Rechts            
Termiten die genüsslich am extrem harten Tropenholz nagen…                                                                                                               


Wahnsinn, was? Die Spinne links erinnert stark an die Schatten von Khazad’Doom – so originell sind       
Science Fiction Autoren ja gar nicht. Wir wissen nicht ob diese Art giftig ist oder nicht, haben aber       
auch nur wenig Motivation, sie zu streicheln. Rechts schliessliche eine Stabschrecke – sichtbar nur        
weil auf einem Schild. Im Gehölz hat man kaum eine Chance das Tier zu finden.                                   


Hier die gefährlichste Art im Dschungel: abenteuerlustige                 
Schweizer! Rennt um Euer Leben!!!                                                 


Wieso heisst der Regenwald eigentlich Regen-        
wald? Deshalb! Nass ist man eh ständig, aber bei    
den häufigen und heftigen Schauern nützt auch ein 
Regenschutz nichts! Dann ist man einfach              
verschwitzt und stinkt. Der Regen ist zum Glück     
nur Wasser…                                                        

So, und weiter geht’s dann nun mit den Vorbereitungen der Experimente. Für heute wäre zwar noch ein Ariane-Raketenstart angesagt, aber die ESA hat ihn verschoben. Mal sehen ob sie bis heute die Lunte getrocknet haben…

 

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