Back to the Roots!
[Bilder vom 06.05.07]

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Heute Sonntag war wieder etwas im Wald rumsuchen angesagt! Natürlich suchten wir wieder nach für unsere Experimente geeigneten Bächen, aber als erstes fanden wir folgendes:


Eine riiiiesige Vogelspinne passierte unseren Weg - das musste ich natürlich festhalten! Ganz schön gross, das Spinnenvieh, was? Ihr       
Durchmesser war also einiges grösser als meine ausgebreitete Hand. Man beachte den respektvollen Sicherheitsabstand speziell auch       
vom barfüssigen Stephan – im Zoo sind die Tierchen ja schon viel unspektakulärer als so in echt...                                                          

 
Als wir die Spinne verscheuchen wollten um sie      
nicht zu überfahren wurde sie so richtig sauer...    
Nette Beisserchen!                                               


Schliesslich haben wir es an der Spinne vorbei in den Dschungel geschafft. Wer genau hinschaut kann   
auf dem linken Bild sogar einen gut getarnten Schindi erspähen – eine sehr scheue Art Biologe…            
Nur vom Rande her betrachtet lässt sich der Wald wie auf dem linken Bild als solchen erkennen. Sonst   
hat man ja bekanntlich das Problem mit den vielen Bäumen und so...                                                   

 
Jep, auch dies Wald, nun aber im schnittigen Querformat...            


Als weiteres spektakuläres Krabbeltier hat uns dieser Tausendfüssler entzückt. Obwohl recht häufig       
und massgeblich am Laubabbau auf dem Waldboden beteiligt, sieht man sie nur sehr selten.                 
Auch selten in diesem Ökosystem sind Baumfarne (r.). Nett anzuschauen und recht harmlos.                  


Ihr könnt Euch vielleicht gar nicht vorstellen wie      
warm es im dunklen Wald sein kann! Man ist sofort
tropfseichnass sobald man beginnt sich durchs        
Dickicht zu kämpfen, wie Stephan hier gut              
demonstriert.                                                        


Auch Andy und ich bleiben von der Tropenfeuchte natürlich nicht verschont. Bei mir kommt dooferweise auch noch eine sich ständig         
beschlagende Brille hinzu.                                                                                                                                                                     


Schlussendlich haben wir ihn aber gefunden: Unseren Bach! Gute Grösse, einigermassen brauchbares    
Substrat, und sogar ein paar potentiell Laubabbauende Makroinvertebraten.                                        
Recht spassig und auch leicht diffizil sind die häufigen Brücken aus umgefallenen Bäumen wie der auf   
dem Bild rechts: Die laden so richtig zum drauf ausrutschen ein. Glaubt mir, ich weiss von was ich       
rede… *stöhn*                                                                                                                                  


Schindiana Jones?!? 


Gespiesen wurde dann schlussendlich am Licht,       
nicht im Wald. Man braucht ja ab und zu auch         
etwas Perspektive…                                              

Weitere Bäche haben wir auch noch angeschaut, aber der oben erwähnte war das einzig brauchbare Exemplar. Dafür wurden wir am Nachmittag noch ausgiebig verregnet, von Killergras aufgeschlitzt und von Moskitos gefressen...

Am Abend drehten wir den Spiess aber um, rächten uns an der Tropenfauna und ernährten uns von Urwald-Wildschwein-Frikassée. Dazu leckere frittierte Bananen, Bohneneintopf und ein raffinierter, mit Käse überbackener Papaya-Gratin. Und kühles Bier. Und noch mehr Regen auf dem Spaziergang vom Restaurant nach Hause.

 

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