In der Plantage
[Bilder vom 30.05.07]

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Heute mal einen kleinen Einblick in die Plantage des CIRAD. Hier forschen die Franzosen wie wild an verschiedenen Fragen zum Dschungel herum. Wir waren kurz mit einer Kollegin hier um mit ihr ein paar Sachen anzuschauen (wir haben sie dazu verdonnert für uns Proben zu nehmen wenn wir nicht da sind wollten ihr deshalb zeigen, wo wir unser Laub versenkt haben...). Aber erst lassen wir sie in Ruhe ihre Arbeit machen und erkundeten das Forschungsgelände ein wenig.


Dies die Plantage - mal was anderes als das ständige Dickicht! Hier   
können die Forscher unter kontrollierten Bedingungen ihre Versuche  
durchführen. Man sieht auch grad ein paar Körbe, in denen Laub       
gesammelt wird...                                                                          


...oder abgegrenzte Parzellen in denen verschiedene Bäume aufgezogen werden. Rechts im Bild noch     
eine Streufalle.                                                                                                                                 


Auch witzig: hier im Boden stecken Menschen! Naja, die wachsen hier nicht sondern betreiben Spitzenforschung! Im Falle von Laëtitia     
hier sind es im Speziellen die Wurzelspitzen die erforscht und deshalb regelmässig abgezeichnet werden. Dazu hat sie diese Löcher         
ausgehoben.                                                                                                                                                                                      


Hier gibt's auch viele Mimosen, die sofort zuklappen wenn man sie schockt, zum Beispiel in dem man einen Biologen gegen ihren Stengel
kicken lässt... (ja, beide Bilder zeigen dieselbe Pflanze im Abstand von ca. 5 Sekunden).                                                                       


Es gibt aber auch Bananen (hier als Blatt - ich dachte ich sach's mal, so für die nicht-Bios hier), sowie   
nett blaue Beeren.                                                                                                                             


Links ein typischer Epiphyt, also eine auf einer Pflanze lebende Pflanze, nicht aber unbedingt ein          
Parasit (das wäre dann eher die Definition für einen Studenten oder so). Und rechts entsteigt ein         
gar nicht mal so kleiner (Samen ca. 2.5cm lang) Keimling dem modrigen Waldboden.                           


Auch terrestrische Ökologen studieren scheinbar     
den Laubabbau, hier am Land aber in anderen        
Konstrukten als wir im Wasser.                              


Und natürlich finde ich auch das eine oder andere Pilzli - aber dieses
ist so winzig das es wohl nur für Bonsai-Pilzsammler interessant ist.


Hier jetzt auch der im letzten Eintrag versprochene Gruselkrabbler: ein riesengrosser Pseudoskorpion! Er hat eine "Spannweite" von ca.   
40 cm, einen Körper mit etwa 5-6cm Länge und sehr effektiv aussehende Greifklauen. Nicht gerade eine Schönheit, aber wahnsinnig       
interessant!                                                                                                                                                                                        

 


Hm, fast Vollmond. Wo Batman wohl bleibt?!?


Scary...

 

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